Shopping in Japan


Japan ist ein wahres Einkaufsparadies und bietet eine immense Auswahl an ausgefallenen Souvenirs, die oft weitaus günstiger sind, als allgemeinhin angenommen.

AkihabaraElektronik und Spiele
Kameras, Computer, elektronische Accessoires und natürlich die allerneuesten Videospiele - dafür ist Japan zu recht bekannt. Im Tokyoter Stadtteil Akihabara gibt es mehr als 500 Geschäfte, die sich genau auf diesen Bereich spezialisiert haben. Oft findet man hier Spiele und Geräte, die den europäischen Markt noch gar nicht erreicht haben. Wichtig ist jedoch, beim Kauf auf die richtige Spannung zu achten. Japanische Geräte sind auf 100 Volt ausgelegt, meist gibt es jedoch auch eine Export-Version für 220 Volt. Wer lieber in Osaka einkaufen geht, findet eine ähnlich große Auswahl in Den Den Town im zentralen Stadtteil Nipponbashi. Die passenden Accessoires zu den japanischen Spielewelten gibt es hier natürlich auch, genauso wie Manga-Comics und Anime-Filme. Vor allem für jüngere Reisende sind die gigantischen Manga-Shops eine echte Attraktion: Das Angebot an Fan-Artikeln, Sammlerobjekten und Postern streckt sich oft über viele Stockwerke.

Kunst & Co
Natürlich hat Japan weitaus mehr zu bieten als poppige Jugendkultur. Zurückhaltend und elegant sind die glänzenden Shikki-Lackwaren in Schwarz, Rot und Gold. Japan-Kenner begeistern sich zudem für hochwertige Papierwaren wie beispielsweise das liebevoll gestaltete Geschenkpapier, das sich teils sogar als dekorativer Wandschmuck eignet. Auch die typischen Ukiyo-e Holzdrucke, deren bekannteste Motive wie die "Welle" viele Souvenirs schmücken, gehören zu den typischen japanischen Kunstobjekten. Wer lieber Kultur für den Alltag kauft, findet in den buddhistische und schintoistischen Tempeln Omamori, kleine Glücksbringer aus buntem Brokat für alle Lebenslagen, vom Erfolg in der Schule bis zur Sicherheit im Straßenverkehr.

Design für die Küche
Praktisches muss schön sein - und umgekehrt, lautet das ungeschriebene Gesetz für Haushaltsgegenstände. Japanische Kochutensilien sind daher ein echter Geheimtipp. Passionierte Köche finden in der Kappabashi Dōgugai im Tokyoter Bezirk Asakusa ein wahres Schlaraffenland: Hier haben mehr als 200 Geschäfte für Restaurantbedarf ihren Sitz und bieten jedes noch so ungewöhnliche Utensil. In Osaka sind ähnliche Shops in der Sennichimae Doguya Arcade hinter der Nanba-Station zu finden.

Glamourös Shoppen Seit vielen Jahrzehnten steht die Einkaufsmeile Ginza (www.ginza.jp) in Tokyo für Glanz und Glamour derGinzajapanischen Oberschicht. Vom Taschenhersteller Yamatoya bis zur Perlen-Ikone Mikimoto oder dem legendären Mitsukoshi-Kaufhaus, ist hier alles vertreten, was Rang und Namen hat. Große Warenhäuser verfügen selbstverständlich oft auch über englischsprachige Verkäufer, die gerne behilflich sind.

Kleidung
Japans Mode-Designer zeichnen sich durch viele unkonventionelle Kreationen aus. Rund um das jugendliche Viertel Harajuku finden sich zahlreiche Boutiquen. Günstiger sind die kleinen Shops in den unterirdischen Passagen, die man überall im Land rund um die U-Bahn-Stationen und Bahnhöfe findet.
Ältere Reisende finden dagegen in Tokyoter Viertel Sugamo nicht nur die aktuellen Modetrends, sondern auch Lebenselixiere und Medikamente nach traditioneller Medizin. Im Volksmund wird Sugamo daher auch augenzwinkernd als "Harajuku für Großmütter" betitelt. Geht es darum, jungen Familien etwas mitzubringen, ist japanische Babykleidung mit traditionellen Mustern oder lustigem Tierdesign ein echter Geheimtipp.

Günstige Souvenirs
Papierwaren, Geschirr in traditionellem Design, Haushaltswaren, Spielzeug, ja sogar Gewürze gibt es in den Hyakku-en shoppu, den 100-Yen-Läden. Sie sind in praktisch jeder Fußgängerzone zu finden, der landesweit größte steht jedoch in der Takeshita Dori im Tokyoter Stadtteil Harajuku. Ein echter Geheimtipp sind dagegen die Supermarkt-artigen Hard-Off Läden. Hier werden Second-Hand-Waren aber auch unerwünschte Geschenke an- und verkauft. Zu einem Bruchteil des Preises natürlich. Viele der Waren sind noch original Geschenk-verpackt und voller Überraschungen.
Umeda
Flohmärkte
Japans Flohmärkte eine wahre Fundgrube für kleine Schätze! Vom echten Obi-Gürtel eines Kimonos bis zu Holzdrucken oder Kunsthandwerk gibt es hier alles, was Touristen glücklich macht. Besonders bekannt ist der Tokyoter Oedo Markt im Yoyogi-Park. Mehr Informationen im PDF Antique and Flea Markets in Tokyo.

Praktisches
In der Regel sind die Geschäfte von 10 bis 19:00 Uhr geöffnet, große Kaufhäuser schließen jedoch meist erst um 21 Uhr, genauso wie Supermärkte. Auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten findet man in den Konbinis, also den 24-Stunden-Läden wie Seven-Eleven, Lawson und Family Mart, Snacks, Kosmetikartikel, Papierwaren und Süßigkeiten. Wichtig ist: In japanischen Geschäften wird, wie auch in Europa, nicht gehandelt. Einzige Ausnahme ist der Flohmarkt.

Unser Shopping Guide in Englisch