Wintersport in Japan – Pulverschnee und Buckelpiste

Japan ist natürlich ein Reiseziel für Kultur- und vielleicht noch Mangafans – an Aktiv- oder Natururlaub in dem fernöstlichen Land denken wohl bisher noch eher wenige Japanreisende. Dabei ist Japan im Winter unter begeisterten Skifahrern längst kein Geheimtipp mehr, und das liegt vor allem am Pulverschnee. Dank der klimatisch günstigen Lage im Einflussgebiet von Sibirien fällt in den japanischen Skigebieten häufig und reichlich Schnee, oft bis weit in den Mai hinein.

Ski und Snowboarding in Niseko

Okinawa-Küche: Gaumenfreuden für die Gesundheit

Auf Okinawa, in der südlichsten Präfektur Japans, beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung für Frauen 86 und für Männer immerhin noch 80 Jahre, mehr als fast überall sonst auf der Welt. In dem kleinen Dorf Ogimi auf der Hauptinsel leben weltweit die meisten Hundertjährigen. Doch auch für diejenigen, die nicht unbedingt dem Geheimnis des langen Lebens auf der Spur sind, bietet die Küche Okinawas eindrückliche Geschmackserlebnisse – ganz neu und anders.

Umi-Budô-Tofu-Salat ©WESTWARDS

Japanisch ist schwer – japanische Gesten nicht!

"Noch ein Bier bitte" – wer kriegt das schon in der Fremdsprache korrekt heraus, noch dazu nach dem ersten Glas davon.

Die schwierige japanische Sprache ist sicher einer der Hauptgründe, vor der Japanreise nervös zu sein. Werde ich mit Englisch zurechtkommen? Doch zum Glück gibt's handliche Helfer: Hände und Gesicht.

In der Kneipe winken Sie dem Kellner Aufmerksamkeit heischend zu, zeigen dann auf das leere Bierglas, und dann mit dem Zeigefinger nach oben. Bedeutet: Noch ein Bier bitte! Japaner fangen beim Zeigefinger an zu zählen, nicht mit dem Daumen. Zwei Bier sind also Zeige- und Mittelfinger, dann kommt der Ringfinger, der kleine Finger und am Schluss erst der Daumen. Damit ist der Biernachschub grundsätzlich schon mal gerettet!

© WESTWARDS

Schwule und Lesben in Japan

Wer sich mit japanischen Manga, der Mode und Populärkultur beschäftigt, könnte meinen, dass schwul-lesbischer Lifestyle tief in der japanischen Kultur verwurzelt ist. Doch abgesehen von einigen Vierteln in Tokyo spielt das Thema Homosexualität im öffentlichen Leben heute keine Rolle. Andererseits haben homosexuelle Reisende in Japan aber keinerlei Unannehmlichkeiten oder Anfeindungen zu befürchten.

©Granvia Kyoto

Neujahrsbräuche in Japan

Für eine Japanreise sind die Neujahrstage ein gewagter aber auch besonderer Termin, denn Neujahr (Oshôgatsu) ist das größte Fest im japanischen Kalender. In dem sonst eigentlich immer betriebsamen Land sind dann viele Läden und Restaurants geschlossen und selbst einige Geldautomaten machen Urlaub. Um die Bräuche und Festlichkeiten optimal zu erleben, ist es am besten, irgendwie Familienanschluss zu finden, aber auch unterwegs gibt es einiges zu sehen.

Neujahrdekoration
Traditionelle Neujahrdekoration

Weil viele Japaner in Großstädten wohnen, in denen sie nicht aufgewachsen sind, herrscht an den Tagen vor und nach Neujahr Verkehrschaos: Zu Neujahr möchte man "zu Hause" sein, und so fahren Millionen aufs Land zur Familie. Züge sind dann lange vorher ausgebucht und die wenigen Waggons ohne Platzreservierung hoffnungslos überfüllt.