Andenken mit Schutzfunktion von Schrein und Tempel

Rosa leuchten die Büsche vor dem Heian-Schrein in Kyoto, dabei fängt die Kirschblüte doch gerade erst an – doch sind das bei näherem Hinsehen überhaupt Kirschbäume? Nein, an die kahlen Zweige sind unzählige rosa Papierzettelchen geknotet – schlechte Horoskope, die passend zur Kirschblütensaison rosa eingefärbt sind.

Horoskope

Die Horoskope (o-mikuji) sind eines der unzähligen Andenken, die man an japanischen Tempeln und Schreinen erwerben kann. Wenn das Horoskop (das man über eine Losnummer bekommt), nicht so gut ausfällt wie gewünscht, knotet man das Papier auf dem Schreingelände fest, der Schrein-Gott wird sich der Angelegenheit annehmen. Positive Vorhersagen dagegen nimmt man als Glücksbringer mit nach Hause! Und das ist längst nicht die einzige Möglichkeit, die Shinto-Götter zum eigenen Schutz und Vorteil einzuspannen, gegen einen kleinen Obolus natürlich.

(C) WESTWARDS

Weil auch die buddhistischen Tempel Einnahmequellen benötigen, gibt es die ganze Bandbreite an Glücksbringern auch dort.

Sumo – mehr als dicke Männer

Der japanische Nationalsport ist Sumo – eine Sportart tief verwoben mit Tradition und Religion. Sumo-Turniere finden sechsmal im Jahr statt, und wenn es zeitlich passt, sollte man versuchen, einen Besuch in die Japanreise zu integrieren!

Japanisch ist schwer – japanische Gesten nicht!

"Noch ein Bier bitte" – wer kriegt das schon in der Fremdsprache korrekt heraus, noch dazu nach dem ersten Glas davon.

Die schwierige japanische Sprache ist sicher einer der Hauptgründe, vor der Japanreise nervös zu sein. Werde ich mit Englisch zurechtkommen? Doch zum Glück gibt's handliche Helfer: Hände und Gesicht.

In der Kneipe winken Sie dem Kellner Aufmerksamkeit heischend zu, zeigen dann auf das leere Bierglas, und dann mit dem Zeigefinger nach oben. Bedeutet: Noch ein Bier bitte! Japaner fangen beim Zeigefinger an zu zählen, nicht mit dem Daumen. Zwei Bier sind also Zeige- und Mittelfinger, dann kommt der Ringfinger, der kleine Finger und am Schluss erst der Daumen. Damit ist der Biernachschub grundsätzlich schon mal gerettet!

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Okinawa-Küche: Gaumenfreuden für die Gesundheit

Auf Okinawa, in der südlichsten Präfektur Japans, beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung für Frauen 86 und für Männer immerhin noch 80 Jahre, mehr als fast überall sonst auf der Welt. In dem kleinen Dorf Ogimi auf der Hauptinsel leben weltweit die meisten Hundertjährigen. Doch auch für diejenigen, die nicht unbedingt dem Geheimnis des langen Lebens auf der Spur sind, bietet die Küche Okinawas eindrückliche Geschmackserlebnisse – ganz neu und anders.

Umi-Budô-Tofu-Salat ©WESTWARDS

Wintersport in Japan – Pulverschnee und Buckelpiste

Japan ist natürlich ein Reiseziel für Kultur- und vielleicht noch Mangafans – an Aktiv- oder Natururlaub in dem fernöstlichen Land denken wohl bisher noch eher wenige Japanreisende. Dabei ist Japan im Winter unter begeisterten Skifahrern längst kein Geheimtipp mehr, und das liegt vor allem am Pulverschnee. Dank der klimatisch günstigen Lage im Einflussgebiet von Sibirien fällt in den japanischen Skigebieten häufig und reichlich Schnee, oft bis weit in den Mai hinein.

Ski und Snowboarding in Niseko